Fremd
Friedman – Brasch – Popov, Rilling
Michel Friedman, Rechtsanwalt, Publizist und zwischenzeitlich Vorstandsmitglied im Zentralrat der Juden in Deutschland, hat eine aufsehenerregende Autobiografie geschrieben – nach eigener Aussage „ein Buch über das Fremdsein … das äußere und das innere.“ Es sei „allen Menschen gewidmet, die irgendwo im Nirgendwo leben“. Die für das Gorki Theater entstandene Inszenierung spürt poetisch und musikalisch den Stationen einer Kindheit im Nachkriegsdeutschland nach. „,Fremd‘ ist wortgewaltig, verstörend an einigen Stellen, emotional packend und in einer seltenen Verbindung zugleich eine Mischung von Poesie und präziser Beschreibung der Wirklichkeit.“ (3sat)
